Neue Spielregeln – Von Vorurteilen bis hin zum Hass im Internet

Die Initiative BEE SECURE setzt sich seit nunmehr fast zehn Jahren für einen respektvolles Miteinander in den Online-Medien ein. In den letzten Jahren hat sich die Anzahl an Hassbotschaften im Internet vermehrt. Oft richtet sich diese Hetze gegen bestimmte Gruppen von Menschen, z.B. aufgrund deren Herkunft, deren Religion, deren sexueller Orientierung, ihres Geschlechts, usw.

Neue Spielregeln – Von Vorurteilen bis hin zum Hass im Internet

Hate Speech kann nicht nur zur Ausschließung der Opfer aus dem „virtuellen“ Raum führen. Es können sich physische und psychische Probleme bis hin zu starken Depressionen oder Suizidgedanken bei den Opfern entwickeln. Aber auch für die nicht direkt betroffene Gemeinschaft kann Hate Speech Folgen haben: die Hemmschwelle zu Hass und zur Gewalt sinkt, die Akzeptanz für physische Gewalt steigt, Formen von Diskriminierung werden wieder salonfähig.

Hate Speech kann nicht nur zur Ausschließung der Opfer aus dem „virtuellen“ Raum führen. Es können sich physische und psychische Probleme bis hin zu starken Depressionen oder Suizidgedanken bei den Opfern entwickeln. Aber auch für die nicht direkt betroffene Gemeinschaft kann Hate Speech Folgen haben: die Hemmschwelle zu Hass und zur Gewalt sinkt, die Akzeptanz für physische Gewalt steigt, Formen von Diskriminierung werden wieder salonfähig.

Hier setzt der Workshop Neue Spielregeln – Von Vorurteilen bis hin zum Hass im Internet an.

Eingangs setzen sich die TeilnehmerInnen mit der Idee der freien Meinungsäußerung auseinander. Sie müssen entscheiden, was mit kontroversen, beleidigenden und potentiell gefährlichen Kommentaren geschehen soll. Den TeilnehmerInnen wird außerdem skizziert, welche Einschränkungen es in Luxemburg dafür gibt, was man sagen darf und was unter Umständen strafrechtlich relevant ist. Anschließend beschäftigen sich die Teilnehmer mit dem Problem sexistischer Beschimpfung im Internet – besonders in der Gaming Community. Die TeilnehmerInnen können im Workshop ihre eigene „Mini-Kampagne“ zu diesem Problem entwickeln. Sie arbeiten in Kleingruppen, um verschiedene Arten zu erkunden, wie man unterschiedliche Zielgruppen ansprechen kann, die einen Bezug zu diesem Problem haben. Auf diese Weise sollen die TeilnehmerInnen Handlungsstrategien entdecken und kennenlernen, damit sich eine durch Respekt gekennzeichnete Kommunikationskultur im Internet entwickelt.”

Mehr Informationen zum Thema BEE SECURE auf bee-secure.lu

Intervenants: Jeff Kaufmann, Carmen Michels (tbc)